Ich hatte in der letzten Woche einmal gelegenheit mir das genauer anzuschauen, Lotus Expeditor besteht aus:
- Eclipse 3.2 als Basis Framework
- Komponenten zur Anwendungsverwaltung, Steuerung und Aktualisierung
- Einem lokalen Java Web Server
- Einem lokalen Portlet Container (JSR-168)
- Einer WebService Engine
- Komponenten zur ansteuerung der DBe, im Sinne einer Offline Datenbank
- Komponenten zur Ansteuerun von MQe im Sinne eines Offline JMS
Die Plattform besteht aus vielen seit langem von IBM einzeln Angebotenen Komponenten und macht im großen und ganzen einen ausgereiften Eindruck. Der Startup dauert ziemlich lange, aber die Performance im Betrieb kann durchaus überzeugen. Reizvoll ist die Kombination eines RCP Plattform (Eclipse RCP) und einer zentralen Serververwaltung. Dadurch kann man klassische Java Anwendungen bauen, ohne sich bei jedem Client um deren Verwaltung, Auslieferung und Aktualisierung kümmern zu müssen. Zudem liefert IBM einige Plugins mit, die zwar keine hippeFunktionialität aufweisen, aber für den Professionellen Einsatz einfach unentbehrlich sind.
Neben der Standalone version, ist Expeditor seit einiger Zeit auch Grundlage der IBM Produkte Lotus Notes und Sametime. Von daher wird die Plattform sicherlich im Unternehmensalltag im Laufe der Zeit ihre Freunde finden.
